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Veranstaltung: Cannabis in deR Palliativmedizin/Schmerzmedizin

Prof. Dr. med. Justus Benrath

Mittwoch, 01.12.2021 | 18:00–20:00 Uhr
Virtuelle Veranstaltung

17.11.2021

Eurox Pharma erweitert Produktportfolio und startet Verkauf von Dronabinol an ausgewählte Partner in Deutschland

Bensheim – 08. November 2021 – Seit November dieses Jahres können ausgewählte Kunden den Wirkstoff Dronabinol, auch bekannt als Delta-9-Tetrahydrocannabinol (Δ9-THC), direkt bei Eurox Pharma beziehen. Mit der Erweiterung seiner Produktpalette leistet das pharmazeutische Unternehmen mit Sitz im hessischen Bensheim einen wichtigen Beitrag zur Versorgungs-sicherheit im wachsenden Medizinalcannabismarkt in Deutschland.

Dronabinol ist die wichtigste psychoaktive Substanz in Cannabis und der medizinisch wirksame Bestandteil der Hanfpflanze. Dronabinol-Präparate, die vor allem in der Schmerztherapie eingesetzt werden, sind in Deutschland bereits seit 1998 auf Rezept erhältlich und machen einen erheblichen Teil des deutschen Marktes für medizinisches Cannabis aus. Trotz der breiten Anwendung gibt es hierzulande weitaus weniger Anbieter, als dies bei Cannabisblüten oder Vollspektrum-Extrakten der Fall ist.

Mit dem sogenannten White-Label-Verkauf von Δ9-THC an ausgewählte Geschäftskunden in Deutschland besetzt Eurox Pharma einen wichtigen Zukunftsmarkt. Das Unternehmen stellt hierfür den Wirkstoff an exklusive Firmenkunden zur Verfügung, die den weiteren Vertrieb an die Apotheken übernehmen. Co-Geschäftsführer Dr. Bernhard Babel: „Wir arbeiten kontinuierlich daran, die Versorgung von Patientinnen und Patienten mit medizinischem Cannabis von höchster Qualität zu verbessern. Dafür agieren wir nicht nur als Produzent, sondern liefern auch hochwertige Wirkstoffe an ausgewählte Partner. Wir sind sehr stolz darauf, dass wir unser Angebot nun auch um Dronabinol in Deutschland erweitern können.“

09.11.2021

Besuch aus dem Bundestag:
Till Mansmann besichtigt
Produktionsanlage für medizinische Cannabisprodukte

Bensheim – 8. September 2021 – Der Bundestagsabgeordnete Till Mansmann machte sich bei einem Vor-Ort-Besuch ein Bild von der Produktionsanlage des auf medizinische Cannabisprodukte spezialisierten Unternehmens Eurox Pharma im hessischen Bensheim. Der FDP-Abgeordnete, der seit 2017 den Wahlkreis Bergstraße im Deutschen Bundestag vertritt, sprach sich im Gespräch mit der Eurox-Geschäftsführung für einen weiteren Abbau von Hürden bei der Verschreibung von Medizinalcannabis aus.

Im Rahmen des rund zweistündigen Termins tauschten sich die beiden Eurox-Geschäftsführer David Reckeweg-Lecompte und Dr. Bernhard Babel mit dem FDP-Politiker über die Bedeutung des Produktionsstandorts Bensheim, für die Eurox Pharma eine Produktionspartnerschaft mit dem Traditionsunternehmen Dr. Reckeweg & Co. GmbH eingegangen ist, für die Patientenversorgung in Deutschland aus. Für den Bergsträßer Bundestagsabgeordneten Mansmann leistet das Unternehmen mit seiner nahezu komplett in Deutschland verorteten Wertschöpfungskette einen wichtigen Beitrag zur Stärkung der Region: „Die Ansiedlung von Eurox Pharma hier bei uns an der Bergstraße verdeutlicht das enorme Innovationspotential, das in der Region steckt. Um dieses Potential im ganzen Land zu heben und die Versorgung der Patienten langfristig zu verbessern, gilt es, weitere bürokratische Hürden bei der Verschreibung von medizinischem Cannabis abzubauen.“

Bei Eurox Pharma laufen alle Produktionsschritte unter einem Dach zusammen. Bis auf den Anbau, der aus klimatischen Gründen am Eurox-Standort in Portugal erfolgt, findet die gesamte Wertschöpfung in Bensheim statt. „Uns ist es wichtig, entlang der gesamten Wertschöpfungskette unserer Produkte die gleichen hohen Standards zu garantieren. Deswegen haben wir uns dazu entschieden, alle Produktionsschritte vom Anbau bis zum Vertrieb unter dem Dach der Eurox Group zu bündeln. Damit tragen wir zur unabhängigen pharmazeutischen Versorgung Europas bei, die nicht nur in Zeiten einer Pandemie ein wertvolles Gut ist“, betonte Bernhard Babel.

Mit Blick auf den pharmazeutischen Nutzen ergänzte David Reckeweg-Lecompte: „Cannabis verfügt über ein enormes Potential, die Versorgung der Patienten, beispielsweise in der Schmerztherapie, zu verbessern. Um den behandelnden Ärzten die Verschreibung von Cannabis zu erleichtern, benötigen wir die passenden Rahmenbedingungen. Deshalb ist es uns wichtig, im Dialog mit der Politik auf die Möglichkeiten des medizinischen Cannabis hinzuweisen und gemeinsam an Lösungen zu arbeiten.“

14.09.2021

Potential der Cannabismedizin nutzen – Daniela Wagner, Bundestags­abgeordnete Bündnis 90/Die Grünen besucht Eurox Pharma

Bensheim, 07.07.2021 – Die Cannabismedizin bietet besonderes Potential, um die Versorgung der Patientinnen und Patienten in Deutschland zu verbessern. Darin waren sich die Bundestagsabgeordnete von Bündnis 90/Die Grünen, Daniela Wagner, und die beiden Geschäftsführer von Eurox Pharma, David Reckeweg-Lecompte und Dr. Bernhard Babel, einig. Anlass des Treffens war ein Besuch der Abgeordneten beim Arzneimittelhersteller Dr. Reckeweg in Bensheim, dem exklusiven Produktionspartner von Eurox Pharma.

Das Bensheimer Traditionsunternehmen, seit vielen Jahren auf die Herstellung homöopathischer Arzneimittel spezialisiert, hat einen eigenen Produktionsbereich geschaffen, um die strengen rechtlichen Vorgaben zum Umgang mit Cannabis zu erfüllen. „So garantieren wir gleichbleibende Qualität und Sicherheit für die Patientinnen und Patienten“, unterstreichen die Eurox Pharma-Geschäftsführer.

„Mit diesem neuen Bereich erschließen wir hier in Bensheim einen neuen Zweig der Pharmabranche, der sonst in erster Linie von großen transatlantischen Unternehmen bedient wird. Das muss aber nicht so sein: Gerade Mittelständler mit langjähriger Erfahrung in der Pflanzenmedizin besitzen in diesem Bereich Know-How, das dem der internationalen Platzhirsche in nichts nachsteht.“, erklärt David Reckeweg-Lecompte. „Wie bedeutend dabei die Arbeit ist, zeigen Studienergebnisse etwa aus der Schmerzmedizin: Die Cannabismedizin ist eine echte Alternative etwa für Menschen mit schweren Schmerzen, die sonst als austherapiert gelten und vom bestehenden System keine Abhilfe mehr erwarten können.“

Entscheidend dabei sei die individuelle Beratung der Patienten. „Jeder Patient ist ein Individuum, und seine Leiden sind ebenso individuell wie dann auch die Behandlung sein muss“, betont Bernhard Babel. Deshalb ist Eurox Pharma eine Partnerschaft mit einer Cannabisklinik in London – den Integro Clinics – eingegangen, um dort vor Ort die Erfahrungen der Patienten mit Cannabismedizin zu dokumentieren und auszuwerten. Gleichzeitig bauen wir bei Eurox Pharma auf Cannabisextrakte, damit die Patienten immer auf eine gleichbleibende Qualität und Wirkung vertrauen können.“ Fügt Dr. Bernhard Babel hinzu.

02.08.2021

Staatssekretär Dr. Michael Meister besichtigt eine neue hochmoderne Produktionsanlage für medizinische Cannabisprodukte

Bensheim – 12. Juli 2021 – Auf Einladung von Eurox Pharma, einem pharmazeutischen Partnerunternehmen der Dr. Reckeweg & Co. GmbH, das sich auf medizi-nische Cannabisprodukte spezialisiert hat, besichtigte der Bundestagsabgeordnete und Parlamentarische Staatssekretär bei der Bundesministerin für Bildung und Forschung, Dr. Michael Meister am vergangenen Dienstag die Produktionsanlagen des Unternehmens im hessischen Bensheim. Mit der Eurox-Geschäftsführung sprach er über den Stand der wissenschaftlichen Forschung zur Herstellung und Anwendung von Medizinalcannabis, über die geplante Produktpalette und über den zukünftigen Ausbau des Standortes im Herzen der Bergstraße. Der Einsatz medizinischer Cannabisprodukte ist seit März 2017 per Gesetz geregelt. Medizinalcannabis kann von den Krankenkassen erstattet werden.

Die beiden Eurox-Geschäftsführer David Reckeweg-Lecompte und Dr. Bernhard Babel erläuterten im Rahmen des knapp zweistündigen Termins die besondere Rolle der Wissenschaft für die Patientenversorgung mit medizinischem Cannabis und die Qualitätsanforderungen, die zu erfüllen sind. Eurox Pharma ist eine Produktionspartnerschaft mit Dr. Reckeweg & Co. GmbH eingegangen, die über 75 Jahre Erfahrung in der Herstellung von Pflanzenarzneimitteln einbringt und die Cannabisextrakte nach den strengen Leitlinien der Guten Herstellungspraxis (GMP) produziert. In der hochmodernen Produktionsanlage in Bensheim, eine der größten ihrer Art in Europa, erfüllen die Kooperationspartner nicht nur pharmazeutische Standards auf höchstem Niveau, sondern auch alle rechtlichen Vorgaben bei der Arbeit mit Cannabisblüten.

„Wir arbeiten kontinuierlich daran, die Anwendung von medizinischem Cannabis durch verlässliche Daten zu verbessern. Unser Engagement untermauern wir mit einer Reihe von wissenschaftlichen Kooperationen. So forschen wir aktuell gemeinsam mit Wissenschaftlern der Goethe-Universität Frankfurt am Main zur Wirksamkeit von Cannabisextrakten, um deren therapeutisches Potenzial für unterschiedliche Indikationen zu belegen“, betonte David Reckeweg-Lecompte. „Cannabis hat enormes Potential in der medizinischen Therapie. Um das auszuschöpfen, brauchen wir die passenden Rahmenbedingungen. Das gilt für den Standort, die Forschung und die Gesundheitspolitik. Deshalb war es für uns sehr wichtig, mit Dr. Meister unsere Themen und Anliegen besprechen zu können.“

Staatssekretär Dr. Meister betonte bei seinem Besuch der Produktionsanlagen: „Der Weg von der Grundlagenforschung bis hin zur Zulassung und Produktion von Medikamenten ist lang. Es gilt, die verschiedenen Akteure aus Forschung, Hochschule und Industrie zusammenzubringen. Es freut mich, dass wir hier im Landkreis Bergstraße ein Unternehmen haben, das auf Basis von pharmazeutischer Expertise an der Weiterentwicklung der Cannabismedizin für therapeutische Zwecke arbeitet und so zur Stärkung des Pharmastandorts Deutschland beiträgt.“

12.07.2021